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Nicolas Duffaure
© Nicolas Duffaure

Chartrons

Nördlich des historischen Zentrums der neo-afrikanischen Hauptstadt gelegen, ist der Bezirk Chartrons eine Mischung aus Bourgeoisie und Boheme. Ein Muss für einen Spaziergang in Bordeaux! 

Les Chartrons, ein Viertel zwischen Attraktivität, Geselligkeit und Lebenskunst

 

Ein alter Vorort, der sich ab dem 14. Jahrhundert um eine Kartäuserkirche herum entwickelte, von der sie ihren Namen übernommen haben. Die Chartrons riechen weiterhin nach Wein, Antiquitäten- und Gebrauchtwarenhändler.
Dank der Sanierung seiner Architektur und Weinlager, der Vielfalt seiner Aktivitäten und der Dynamik seiner Akteure kann sich der Bezirk Chartrons rühmen, dazu beigetragen zu haben, Bordeaux. . . und seinen Stadtteil attraktiver gemacht zu haben.
Mit den Uferanlagen entlang des Flusses, wo die Kreuzfahrtschiffe auf der einen Seite die großen Handelsschiffe ersetzt haben und auf der anderen Seite der Stadtpark, der zu einem Besuch einlädt!
 

 

©Nicolas Duffaure
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Die Straße Notre Dame, die Seele der Chartrons

Beginnen Sie den des Viertels Les Chartrons in der Straße Notre-Dame. Eine Route, auf dem sich die seit langen allgegenwärtigen Antiquitätenläden mit neuen Marken mischen. Eine Mutation, die ihm den Charakter des Pariser Marais verleiht, wo die lokalen Geschäfte und trendigen Boutiquen sowohl Einheimische als auch Touristen zufrieden stellen können.

Die von Weinhändlern, Restaurants und trendigen Boutiquen gesäumte Notre-Dame-Straße ist eine Art Arterie, in der Sie im Schatten der gotischen Türme der Kirche Saint-Louis alles tun können. Es duftet nach Jasmin und den imposanten Sträuchern, die sich entlang der Fassade des antiken Dorfes erstrecken. 
 

©Nicolas Duffaure
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 Das Viertel von Chartrons, zwischen Geschichte und Modernität 

Viviane Morier, eine Antiquitätenhändlerin und Innenarchitektin eines Ladens, der ihren Namen trägt, kann dies bezeugen. Sie hat seit 1983 in der Nachbarschaft erlebt, wie sich es sich verändert hat :

"Sicherlich gibt es weniger Antiquitäten- und Gebrauchtwarenhändler, da die ältesten verschwunden sind. Aber junge Leute haben es übernommen, sich an den 50er, 60er, 70er Jahren im Vintage-Stil orientiert, und das ist gut so. Die Rue Notre-Dame ist wirklich ein Dorf, in dem sich alle kennen. Natürlich mag ich das Dorf Notre-Dame und seine fünfzehn Antiquitätenhändler, aber auch die neuen Geschäfte, wie die kleine Bäckerei. Bei schönem Wetter auf der Terrasse einen Kaffee auf dem Place des Chartrons zu trinken, ist eine wahre Freude."
 

Picsol
©Picsol

Geselligkeit und Originalität

Am Place des Chartrons ist es in der Tat einfach, sich zu erfrischen und zu verpflegen, denn um seine achteckige Metallhalle aus dem 19. Jahrhundert herum ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob Sie eine Tasse Tee in der Lounge von La Vie en Rose, ein Fish & Chips mit einem Pint Bier im Cambridge (eines der ältesten Pubs in Bordeaux), Tapas im Bistrot des Anges, Dim Sum im Man Mo trinken möchten, Austern in der Cabane Center Un, Spinatpfannkuchen im El Nacional oder ein Gericht, das von Emiliano Casciello, einem italienischen Chefkoch, dem ehemaligen Chefkoch von Philippe Etchebest, zubereitet wird, es gibt eine große Auswahl!

©Nicolas Duffaure
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Etwas weiter, in der Rue Notre Dame, können Sie sich bei Micheline et Paulette mit einem Feinschmeckergebäck verwöhnen lassen. Sie werden von Juliette und Valentin begrüßt, die hier kürzlich hergezogen sind: 

"Wir haben uns für Bordeaux wegen seiner Dynamik und Schönheit entschieden. Wir wollten absolut in den Chartrons mit dabei sein! Wir mögen seine dörfliche Seite, seine Authentizität, seine Antiquitätenhändler. Wir schätzen die warme und freundliche Atmosphäre der Conserverie, die direkt vor unserem Haus liegt, um etwas zu trinken. Und für ein gutes Bier gehen wir in das Zytho, rue Latour. Für eine Geschenkidee gibt es das Atelier, in dem Sie immer etwas finden können. Und zum Essen gehen wir ins P'tit Chez Moi, bei Stéphane, der biologische,lokale und vegane Gerichte anbietet. Ohne den Markt am Ufer zu vergessen!"

Ein Viertel voller Street Art

Jetzt gibt es was zu sehen. Das bietet Ihnen das M.U.R. (Modular, Urban und Reaktiv) auf dem Avisseau Platz, alles wird angegeben.
Ganz in der Nähe der Rue du Faubourgs haben Künstler und Schöpfer Ihre handwerklichen Werkstätten unter freiem Himmel, die sich der modernen Kunst widmen, und ermöglichen Grafikern Ihr Talent mit einem flüchtigen Werk zu zeigen.
Ein Abendteuer, dass dank der Bereitschaft von Pierre Lecaroz möglich ist:

"Mir gefällt der Geist von Chartrons. Die Beziehungen zu Kindern, Eltern und Lehrern. Ich schätze hier die lokalen Restaurants wie die Pizzeria La Tradizione, das originelle, neapolitanische Pizzen anbietet, oder das Chez Aurel mit seinen frischen, saisonalen und aktuellen Produkten. Ich möchte, dass dieser Ort international ist. Dass es zu einem internationalen Schnittpunkt wird."

Ein Traum, der nicht so schwer zu verwirklichen ist. Während der Zeit der Hafenaktivitäten wurde dort lange Zeit Englisch, Deutsch, Irisch, Niederländisch oder Flämisch gesprochen. Ein Zeitalter, deren architektonische Überreste, mit dem Chartrons-Tempel in der Straße Notre-Dame und den niederländischen Zwillingshäusern an den Kais, davon zeugen. Eine Geschichte, die man im Bordeaux-Museum für Meeresgeschichte oder im Bordeaux-Wein- und Handelsmuseum, 31 rue Borie, entdecken kann. 

Street Art Bordeaux
©Street Art Bordeaux

Auf den Markt gehen, pick-nicken und bummeln 

Jeden Sonntag ist es das unausweichliche Ereignis: der Markt von Chartrons an den Docks. Die Möglichkeit, an den 60 Ständen Vorräte zu kaufen, um anschließend ein Picknick am Ufer zu machen. Ein idealer Ort für einen Spaziergang mit freiem Blick auf das rechte Ufer. Erkunden Sie es zu Fuß, mit dem Fahrrad, Roller, Rollschuhen und Skateboard. Es gibt sogar Parkanlagen für Kinder und einen Skatepark für ältere Kinder!
Seit 20 Jahren schenkt Susy Rosselgong zu den Austern ein Glas Weißwein aus.  Mit Ihrem Sohn und Ihrer Schwiegertochter aus der Region von Marennes Oléron mit dem Lastwagen angereist, hat sie die Taschen voller Austern, wie man hier sagt. 

"Es ist ein sehr angenehmer Markt, auf dem die Aussicht herrlich ist. Ich schätze den Kontakt zu einer Kundschaft, zu der ich eine Beziehung aufgebaut habe und deren Eltern wie Kinder sehr gut kenne. Ich bin seit kurzem im Ruhestand und werde meinem Sohn weiterhin helfen. Ich würde den Markt von Chartrons zu sehr vermissen."
 

©Teddy Verneuil
©Teddy Verneuil

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